Das Kopflastige runiniert auch die Werte-Sucher
Friday, 6 March 2026
Es tut so gut sich ueber Werte und Tugenden auszulassen,- die dermassen Agierenden tauchen in deren Geschichte ein und versuchen Zuhoerer zu erreichen. Das kann man versuchen, wenn Haus und Hof dafuer vorhanden sind und Zuhoerer die Aussicht haben ein paar Stunden an klugen Gedanken sich zu erfreuen, eventuell auch etwas Nahrhaftes zu bekommen.
Am Ende solcher Veranstaltungen macht sich Genugtuung breit,- hat man sich doch etwas Austauschen koennen und so anregende Minuten verbringen koennen. Die Agierenden haben die Moeglichkeit ihr Wissen auszustreuen und mit weisen Zitaten zu glaenzen. So ist der Mensch, besonders wenn er kopflastig orientiert ist. Mit angeeigneter Uebung kann auf die eigene Situation im Alltag hingewiesen werden,- aber nicht zu viel.
Das Publikum ist zufrieden und der Redner ebenso,- ist es doch immer wieder schoen -fast wie bei einem Konzert- dem Publikum mit dem eigenen Wissen zum Applaus zu bringen.
Sinn solcher Veranstaltungen ist es zum Nachdenken zu animieren, ein passenes Feld ist dort ueben ueber den Wolken, wo der Himmel frei ist.
Nicht schoener, aber hilfreicher waere es, den einfachen, zuhoerenden Menschen zu zeigen, wie gehobelt wird, wie etwas Praktisches gemacht wird, wie die hohen eigenen Gedanken im eigenen Leben umgesetzt werden.
Wird das nicht erreicht, nicht einmal versucht, dann zeigt es sich wieder einmal, dass die schwachen Ahnungen Grundfragen ueber sich verfluechtigt haben...
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posted by Norbert Pintsch @ March 06, 2026,
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Der freie Mann 2.0
Wednesday, 4 February 2026
Einfach nur ein Beispiel. Es war der us-amerikanische Buergerkrieg, die Nord- gegen die Suedstaaten kaempften gegeneinander. Unabhaengig von der Situation, so sagt man, kamen die Logenbrueder der verfeindeten Truppen mitternachts zusammen und begingen ihre Rituale als freier Mann, gewissermassen; wer nicht mehr dabei war, der hatte zwischenzeitlich ins Gras gebissen.
Ein freier Mann im Sinne der Altvorderen, das war jener, der in einer gewissen Unabhaengigkeit lebte und an Treffen teilnahm, auch wenn externe Beeintraechtigungen herrschten.
Hasek's Schwejk sagt vor dem Krieg "Also dann", ruft er seinem Saufkumpanen zu, "nach dem Krieg um halb sechs im Kelch!" Und man traf sich, in Raeuberzivil und sein Saufkumpane mit amputierten Bein!
Die Freiheit zu haben, trotz oder wegen aller widrigen Umstaende zusammen zukommen, das ist das -total vergessene- des maurischen Rituals.
Die Hoffnung bzw. Aussicht auf eine Funktion und Penunsen bei maurerischen Zusammenkuenften ist in einer Zeit, in der Parteiaemter, Kirchenaemter, Regierungsaemter, irgendwas in Sport und Freizeit und angeklickte Follower, zaehlen,- die liegt eher im negativen Bereich und so ist es hilfreich bei brotloser Kunst immer passende und einleuchtende Argumente parat zu haben:
Man kann nicht wegen
Frost und Glaette, bevorstehender Faschingszeit, unerwarteter Gartenarbeit, Besuch der Schwiegermutter, unguenstig liegenden Osterfeiertagen, Beginn der Ferienzeit, Feiertages der juedisch-islamischen Kirche, Teilnahme am Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, Beginn oder Ende der Fastenzeit, Auswirkungen des Gewerkschaftsstreiks, der ploetzlich einsetzenden Sommerhitze, entsetzlicher Schmerzen in der Gebaermutter durch Schein-Schwangerschaft eines Trans-Mitgliedes, Blitzschlag in der Vegetation und gesperrter Zugangsstrassen, Parkplatzsperrungen an ueblichen Treffpunkt, bevorstehender Unruhen an den Grenzen, Teilnahme an den Trauerfeierlichkeiten fuer eine Organisation (frei waehlbar), Auswirkungen von Herbst- und Weihnachtsferien, starken Unwohlseins, beruflicher Verpflichtungen,festgefahrener Camper auf Spitzbergen, Rohrbruch im Wohnobjekt Schloss Charlottenburg, 1. Etage, Wassereinbruch im Bug der Yacht in Monaco, Motorschaden der Cessna 270 auf Korfu,
unvorhergesehen eigenem Tod
kommen.
Tolerant sein ist alles!
Ein juedisches Sprichwort lautet: Man soll nur das anfangen, was man auch zu Ende fuehrt!
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posted by Norbert Pintsch @ February 04, 2026,
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Unterbrechungen - einst und jetzt
Monday, 26 January 2026
Ob in der Religion mit Gebeten, von Schacharit, Mincha, Maariw oder Laudes bis Komplet, sowie Fajr bis Isha,- die Glaeubigen werden durch Rituale eingebunden; aber auch in der Politik helfen Versammlungen bis Parteitage die Wissenden zu organisieren; frei bedeutet insofern eine Form der uebergrefenden Betreuung.
Zu Zeiten der Aufklaerung versuchte man sich in verborgenen Zirkeln zu abgelegenen Zeiten und Orten von den ueblichen Ritualen abzukoppeln,- vom freien Mann ist die Rede. In Serviceclubs der Gegenwart gilt das weiterhin, allerdings in Form von -eher- Geschaefts-Gespraechen zu Zeiten, in denen der geknechtete sprich: angestellte Mann, nicht teilnehmen konnte bzw. kann.
Die Einbindung in das wirtschaftliche Leben verhindert zunehmend die Teilnahme an Zirkeln mit Ritualen,- der freie Mann ist selten wirklich frei.
Diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung fuehrt in Religion bzw. Poltik zu einer konsumorientierten Verschiebung aus Shopping, Freizeit, Sport.
Es existiert nicht diese Form von frei, sondern der Zeitgenosse erfaehrt eine enorme Einbindung in Verkaufsorgien und Meisterschaften, so dass er kaum noch zur Besinnung kommt.
Beruecksichtigt man die Moeglichkeiten der technischen Kommunikation, so wird die digitale Abhaengigkeit der Gegenwart leicht vergleichbar mit der analogen Abhaengigkeit von Religion bis Politik.
Frei ist so zwar ein gern verwendeter Begriff, aber eher theoretischer als praktischer Art!
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posted by Norbert Pintsch @ January 26, 2026,
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Nichts geht verloren GERlit202604-01
Tuesday, 20 January 2026
Das verloren Scheinende ist nur woanders Das Menschlein macht es in seiner Lebenszeit dem Hamster nach: Es hamstert Materielles und Immaterielles / Ideelles.
Ist das Dasein vorbei, so gehoert dem Zweibeiner -unglaublich- nichts mehr, oft eine Freude und einkommenschaffende Massnahme fuer Anwaelte. Auch geistiges Eigentum wandert mit den Jahren!
Staatsgebilde funktionieren aehnlich den Organismen und Organisationen: Ist ein Staat nicht mehr existent oder hat einen Krieg verloren, so mag es erzuernen, aber nichts gehoert ihm mehr.
Mit Asche auf dem Haupt begibt sich der Verlierer in die Abhaengigkeit. Neuer Besitz ist allenfalls Schein-Besitz und landet dann zum Teil im Schatzhaus des Siegers. An saemtlichen Aktionen ist in der Zukunft der Sieger beteiligt,- durch die Globalisierung verschwimmen und vernebeln sich die Resultate. Das Leben wird als normalisiert empfunden und ein Hauch von Harmonie breitet sich aus,- wenn denn alles so bleibt!
Der Leser wird, ohne besonderen Hinweis, die Verbindung zur globalen Realitaet erkennen. Die Probleme der materiellen Situation leuchten ein,- die Probleme im ideellen / immateriellen Bereich werden weniger bewusst. Da ist z.B. das Subjekt der staatlichen Lenkungs- und Herrschaftsform die so nicht wahrgenommen wird,- da ist die nicht fassbare Wissens- und Glaubens-Dogmatik,- da ist die Vorstellung von der nicht wirklich fassbaren Toleranz in manchen Zirkeln, deren Zeit nicht vorbei ist, sondern sich nur gewandelt bzw. verschoben hat. Diskussionen und Debatten wirken dabei wie Nebelkerzen!
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posted by Norbert Pintsch @ January 20, 2026,
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Weisheit und Toleranz
Monday, 3 November 2025
Begriffe einer gewissen Wichtigkeit und Bedeutung haben im Alltag eine Aura des Abgehobenen mit der Tendenz zum Snobismus.
Aehnlich wie bei den Sufis und den Maurern der minimalistischen Version kann man darueber sprechen, aber ein Sufi ist man gewesen, ein Maurer ist man gewesen,- wer darueber spricht einer zu sein, der ist keiner!
Gern gibt man an und will Bedeutung suggerieren mit einer gewissen Toleranz und Weisheit gesegnet zu sein. Weisheit ensteht durch Rueckschlaege und Einsichten im Laufe des Lebens; die Einsichten fuehren dazu weise zu werden und duldsam gegenuber den Mitmenschen. In der Auseinandersetzung mit der Umwelt im Alltag wird man allmaehlich unsichtbar!
Das Leben ist keine Unterhaltungsreise, auch wenn es sich so verhaelt, sondern Auseinandersetzung, staendig. Auseinandersetzung bedeutet zu leben!
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posted by Norbert Pintsch @ November 03, 2025,
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FL-Zwischen Diesseits und Jenseits
Tuesday, 28 October 2025
Politik und Religion
Es ist das Problem der Kopflastigen und der Bauchlastigen, dem Schein-Wissen und dem Schein-Glauben, eine Antwort auf die Sinnfrage des Seins zu finden.
Eine befriedigende Antwort kann es nicht geben, es muss aber eine Antwort gefunden werden, um das Dasein als sinnvoll zu begreifen bzw. zu verstehen.
Die naturgegebene Faehigkeit zu navigieren laesst grundsaetzlich immer nur zwei Moeglichkeiten zu, die sich wiederum aufgesplittet werden. Die Langzeit-Prozesse in der Natur werden im Rahmen der menschengemachten Kultur als Eingriffsmoeglichkeit verstanden.
Beim Individuum bedeutet es, dass dieses Individuum sein Leben gestalten kann und kraft seiner Faehigkeiten zu Erfolgen kommen kann. Bei dieser Sicht und dem Verstaendnis ist es nicht moeglich unbekannte Gesetzmaessigkeiten wirken zu lassen, denn das wuerde die Begrenztheit des Menschen aufzeigen.
So hat der Kopflastige und der Bauchlastige Methoden entwickelt, die eine Antwort auf die Sinnfrage geben,- die Antwort aus dem angehaeuften Schein-Wissen aus Wissenschaft und Religion.
Der Mensch ist der Herr ueber sein Tun und beherrscht die Natur,- fragwuerdiges Wissen und Glauben gleichermassen.
Eine verschwindend kleine Minderheit hat am Ende der Fahnenstange eine Ahnung von der allgemeinen Nichtigkeit im Geschehen des Universums.
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posted by Norbert Pintsch @ October 28, 2025,
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Ablenkung und Hilfestellung
Tuesday, 22 July 2025
Sie werden als die tiefen Gedanken bezeichnet,- die, ueber den Sinn allen Seins.
Die moeglichen Antworten sind viel- bis nichtssagend, um so wichtiger sind Ablenkungen im Alltag, Hilfestellungen koennen Programme religioeser Art und gesellschaftspolitische Visionen sein.
Visionen stellen ideelle Ziele dar, die anzustreben sind und das eigene Tun im diffusen Lebensweg versuchen zu lenken. Der taegliche und stete Prozess ist schwierig und Ablenkungen sind auch hierbei erforderlich.
Abgeschlossene Zirkel koennen dem Einzelnen in der Gruppe Sicherheit geben, letztlich ebenso eine Ablenkung,- eine Ablenkung der besonderen Art.
Die Antwort auf die Frage des Sinns allen Seins bleibt verhuellt, suggeriert aber einen Sinn!
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posted by Norbert Pintsch @ July 22, 2025,
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Ueber die Freiheit GERlit202510-02
Tuesday, 15 July 2025
Die Gesetze des Staates, in dem man lebt, beachten und respektieren und leben,- nur in der abgeschlossenen Raeumlichkeit einer Organisation ist man bruederlich geschuetzt.
Das tut gut und setzt keine Abhoergeraete und reine Mitmacher voraus,- eine sympathische Illusion, aber weltfremd.
Geheimnisse sind aber nicht einmal beim Individuum sicher vor Verrat,- und: Verrat muss nicht einmal negativ sein,- vielleicht im Moment, aber auf Dauer nicht unbedingt.
Die Geselligkeit ist das Prinzip des sozialen Lebens,- Gedanken werden ausgetauscht und weitergegeben,- haeufig ohne Hintergedanken,- das ist die Schwachstelle.
Die Gesetze des Staates, auch des Staates der Freiheit verbreitet, sie regeln kontrollieren, beschneiden, organisieren,- egal ob Gross-Staat oder Mini-Staat.
Der Gedanke der Freiheit wird haeufig als die Idylle einer Robinson-Cruseo-Insel verstanden ohne zu bedenken: Der Mensch ist ein soziales Wesen!
Die Vision von Freiheit, z.B. auf einer einsamen Insel, bleibt Theorie, weil der Mensch nicht alleine existieren kann.
Die Illusion von Freiheit ist Theorie, auch wenn unmerklich-unbewusst-unbekannt, wird das Leben in der Organisation Staat vielfaeltig und umfassend reguliert. Muss es auch!
Die Praxis der Organisation im Staat reguliert extrem und suggeriert die Illusion von Freiheit, sorgt aber fuer die Sicherheit im Leben, in all der realen Unsicherheit.
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posted by Norbert Pintsch @ July 15, 2025,
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Weisheit, Staerke und Schoenheit
Sunday, 13 July 2025
Als Aushaengeschild der Nationalstaaten vernebeln Slogans mit Begriffen, die alles bedeuten und nichts,- sich verlockend lesen und anhoeren und Beteiligten und Besuchern einen schwammigen Zusammenhalt suggerieren.
Im Glaubensbereich waren die Slogans Glaube, Liebe, Hoffnung Vorreiter fuer windige Umhuellungen und auf Kirchenglocken plakatiert.
Freiheit, Gleichheit, Bruederlichkeit,- wohl einer der ersten alles und nichtssagenden Begrifflichkeiten nach der Aufklaerung, verhiessen Hoffnung im Diesseits.
Darauf aufbauend entwickelten die elitaeren Kopflastigen W-S-S und ihre Anhaenger betteten sich mit Wohlgefuehl darin,- in der Theorie; waehrend in der Praxis des taeglichen Lebens weiterhin Hauen und Stechen angesagt war.
Aber in der gesicherten Abgeschlossenheit eines Hinterstuebchens konnte man sich ausleben, im Alltag -zwar mit guten Vorsaetzen- herrschte nach wie vor Habsucht, Prestige und Raffgier.
Ein Nachdenken ueber die Begriffe zeigt schnell die Wortgroesse in aller Schwammigkeit und Klarheit; Weisheit,- was ist das, ein Begriff der vermeintlich angestrebt wird und dennoch nicht erreicht wird,- Staerke,- was ist das, ein Begriff der vom Positiven bis zum Negativen reicht und durch eigenes Handeln und Treiben verwaessert wird,- Schoenheit,- was ist das,- jeder hat seine eigenen Vorstellungen, was zeigt, wie nebuloes das -scheinbar- Klare und Leuchtende ist.
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posted by Norbert Pintsch @ July 13, 2025,
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Das Leben,- betreut, begleitet, behuetet
Sunday, 25 May 2025
Umfeld, Umgang, Umstaende,- sie praegen das Leben und fuehren auf befestigten Strassen oder Pfaden und bieten -scheinbar- Sicherheit.
Die Sicherheit bedeutet Vorgaben zu nutzen und durch deren Ablenkung zu leben; Buchwissen, in Form von religioesen Texten oder der Fuelle von akademischen Weisheiten, zu nutzen und -hoffnungsvoll- auch zu bereichern.
Theologie, Oekonomie (Politik und Wirtschaft) und Philosophie bedeuten materielle Sicherheit, im Falle der Oekonomie gut messbar per Einkommen und Macht. Die Theologie sorgt fuer vorgegebene Strassen, die Philosophie begrenzt mit akademischen Pfaden. Die Endlichkeit und Nichtigkeit des Seins wird vernebelt, verschleiert, versteckt.
Im Zuge dieser Strategien geht das Leben dahin,- mit der Annahme eigener Faehigkeiten und verdienter Bedeutung, Gruppierungen vertiefen Einstellungen und Verhalten, so z.B. der Toleranz und suggerieren Klarheit.
Indigene mit urspruenglichen Ansaetzen (Abenteurer) irren und suchen ihren Weg im Dickicht des Unbenannten und Unbekannten,- Lohn sind die Kratzer durch Do Das pure Leben wird per Reproduktion weitergegeben, so oder so.
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posted by Norbert Pintsch @ May 25, 2025,
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Zum Innehalten zu spaet: Trans- und Posthumanismus
Wednesday, 21 May 2025
Der Humanismus hat Spitzenschchten der Europaer bewegt,- ein Universalwissen erschien als Vision, aus dem sich, durch die fortschreitende Industrialisierung, Spezialistentum , dann Generalistentum entwickelte; alles Problemverschiebungen, die in der Gegenwart und der sich abzeichnenden Zukunft durch die Digitalisierung mit der Pseudo-KI neue Visionen auftun.
Wie schon in der Vergangenheit mit verheerenden Folgen in der jeweiligen Jetzt-Zeit,- fuer die nachfolgenden Generationen hingenommen. Was sollte auch dagegen unternommen werden, wenn das zerschlagene und zerstoerte Geschirr auf dem loechrigen Boden liegt, umnoeglich es wieder zusammen zu fuegen?!
Von wem sollte da etwas unternommen werden, und wie, wenn doch die Minderheit der Kopflastigen die Mehrheit der Bauchlastigen beherrschen!
Wie einst bei M.T.T. in der Kulturrevolution der VR China haben die Massen der Bauchlastigen das Gefuehl, endlich wahrgenommen zu werden.
In der Gegenwart blueht und gedeiht ebenso die Stimme der Bauchlastigen, geschickt von bestimmten Politikern genutzt, nach dem Motto: Poebeln und Vermoebeln suggeriert Leitungsfaehigkeit.
Bis die Gehoernten sich um ihre Hoffnung betrogen fuehlen wird viel Zeit vergehen, mit dem Resultat: Es wird schlimmer als vorher.
Bei den Kopflastigen haben sich die Technikorientierten mit ihrer Begrenzung durchgesetzt und schwoeren, wie im vergangenen Jahrhundert die Anhaenger des neuen Menschen, die -von sich begeistert- Baumwollefelder in Kasachtan und Orangenplantanen im Negev- bewaesserten, auf die Vision des optimierten Menschen.
Der ist ein Resultat aus Unsterblichkeit und Ueberintelligenz, vorzugsweise fuer herrschsuechtige Gluecksritter und Hasardeure, in deren Vorstellung Demokratie fehlt!
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posted by Norbert Pintsch @ May 21, 2025,
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Der Mensch,- sein Ist, Sein und Wollen
Sunday, 18 May 2025
Der Mensch sieht sich als vernunftbegabtes Wesen,- als ein Wesen, das ueber den Tellerand hinausschauen kann. Seine Kopflastigkeit fuehrt zu Annahme von Richtigkeiten, diese sind begrenzt, passen aber in den Rahmen seiner Gesetzmaessigkeiten.
Begriffe zu entwickeln, das fuehrt zur Feststellung von Intelligenz und Denken und so zur Annahme zu sein, mit natuerlicher Intelligenz ausgestattet zu sein. Die natuerliche Begrenztheit laesst kuenstliche Intelligenz zu, ein biochemisch-technisch-neuronaler Trost aus der Begrenztheit entweichen zu koennen.
Grundlage dafuer ist die Annahme das Leben selbst bestimmen zu koennen, Bibliotheken mit Gedruckten werden als Beispiel dafuer verstanden. Unbekannte Gesetzmaessigkeiten duerfen nicht sein und existieren deshalb nicht.
In diesem Glauben entsteht aus dem Wollen ein Koennen,- wer kann, der versteht sich als Macher, was zu extremer Selbstverkennung fuehrt, aber noch weniger Begrenzte zum Nachmachen motiviert.
Der Mensch Ist, zweifelsohne,- aber nicht in der Lage per Spiegelbild seine Begrenztheit und Nichtigkeit zu erkennen, die andere Lebewesen in Flora und Fauna im ganzen Grossen auf dem Planeten vereint.
Er will Sein, in der ganzen Fuelle seiner unbekannten Begrenztheit in Selbstdarstellung wohlwollend, duldsam (sprich: tolerant), machend, immer in der Annahme, das Materielle wuerde Indiz fuer Erfolg (sprich: Richtigkeit) sein,- Beispiel fuer die eigenen Faehigkeiten.
Spielball im Nichts zu sein in den unbekannten Gesetzmaessigkeiten,- das kann nicht sein und wuerde seinem krankhaften Streben aus Suechten und Geizen widersprechen.
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posted by Norbert Pintsch @ May 18, 2025,
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Von der Erleuchtung
Sunday, 23 March 2025
Die Idee einer Erleuchtung hilft den Menschen das Ende der Fahnenstange als Anfang derselben zu sehen und auch so zu verstehen oder auch nicht.
Der Gedanke einer Hilfsloesung aufzusitzen kommt den Glaubenden und den Wissenden in keinem Fall,- lediglich der Funke der Toleranz laesst Glaubende und Wissende zusammen kommen,- wenn es denn als sinnvoll erscheint.
Vom Sinn wissen wir, er besteht aus dem Sinn und dem Nicht-Sinn, je nach dem, welcher Richtung man angehoert.
Faszinierend ist, dass, je mehr der Mensch sich in den Glauben oder das Wissen vertieft, er von der Richtigkeit ueberzeugt ist. Die Kopflastigkeit jedes Einzelnen hilft tiefer und tiefer in das Gedankengebaeude zu dringen, von dem der Agnostiker, der selbst nicht weiss, ob er nun wirklich einer ist,- um neue Begrifflichkeiten und Ismen zu kreieren.
So fuellt sich der Tank mit den gesammelten Nichtigkeiten und sorgt auch fuer Auseinandersetzungen,- entweder in intellektueller Form durch Endlos-Diskussionen oder, wenn der Kragen platzt, durch physische Aktionen. Egal, so oder so, es gibt immer Nutzniesser, ob in Form von neuen Reputationen oder Penunsereien,- alles hilft im Jetzt!
Die Erleuchtung der Erkenntnis des Urknalls als Zeit und in einem nicht-existierenden Raum bei den Wissenden oder das es Licht ward bei den Glaubenden,- Nachweise sind nicht moeglich und auch nicht erforderlich,- wichtig ist, die Beschaeftigung der sogenannten individuellen und sozialen natuerlichen Intelligenz und heuer auch der kuenstlichen Intelligenz.
Tun bedeutet Machen und Machen bedeutet Leben, egal wie unsinnig oder nichtig etwas ist,- es lebe die Erleuchtung!
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posted by Norbert Pintsch @ March 23, 2025,
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Das Kommende und die Hoffnung
Monday, 17 February 2025
Was Kommen wird,- wir wissen es nicht.
Aber wir haben die Hoffnung,- in dieser oder jener Richtung.
Vielleicht haben wir auch Gruende fuer eine, so oder so geartete, Hoffnung. Sollte es so sein, so blicken wir -mit Zuversicht oder Beklemmung- auf das Kommende.
Der Inhalt und der Umfang des Kommenden mag uns klar sein, wenn die kommende Wirklichkeit sich daran haelt.
Die Hoffnung gibt uns die Moeglichkeit den Inhalt und den Umfang zu glauben; das Glauben an die Hoffnung beunruhigt oder veraengstigt uns. Der Glaube kann uns besaenftigen.Aber auch das -scheinbare- Wissen ueber das Kommende kann uns beruhigen, wie auch besaenftigen.
Am Ende, in der Regel immer zu spaet, zeigt sich das urspruenglich als Kommend, wie auch das urspruenglich als Hoffnend, als Irrtum, denn die Nichtigkeit ist die -unangenehme- Realitaet.
Ob in Schulausaetzen, Alltagsredereien, oder gehobenen Gespraechen zeigt sich die Kopflastigkeit, nicht als schlichte Behinderung des Nachdenkens, sondern als Erleuchtung der Gedankenarbeit, die Zeit beansprucht und zur Kommunikation anregt,- diejenigen, die auf einen Anstoss zum konsumorientierten Nachdenken warten!
Labels: Hoffnung, Norbert Pintsch
posted by Norbert Pintsch @ February 17, 2025,
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Das buergerliche Jahr endet und startet durch
Friday, 31 January 2025
Geheimdienstlern und Roman- bzw. Film-Figuren ist es kein Problem zwischen Welten zu pendeln, Identitaeten zu verschleiern oder in fiktiven Lebenslaeufen sich zu bewegen.
Im ganz normalen Alltag bemuehen wir uns zwischen Wirklichkeit und Sub-Wirklichkeit zu leben, meistens nicht sehr ueberzeugend, denn eine Welt macht unser Leben aus.
Wir koennen unterschiedliche Feste feiern und sind dennoch einer Sache verschrieben. In eingeschworener Runde halten wir zusammen,- theoretisch.
Dann aber brichr es schneller als es uns lieb ist wieder hervor: Der normale Alltag. Vergessen sind Verabredungen, gute Vorsaetze und Prinzipien,- ein Doppelleben zu fuehren das ist schwer.
Nicht umsonst erfreuen wir uns insgeheim an Roman- oder Film-Figuren, bei denen das moeglich ist, was wir -und wenn doch- nur sehr schwer schaffen.
Der Alltag regiert das Leben, andere -diskrete- Feiern schieben wir zur Seite und wuenschen das, was das Umfeld erwartet,- Pinocchio ?
Zum Jahresende gruessen alle Pinocchios,- hemmungslos!
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posted by Norbert Pintsch @ January 31, 2025,
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Oeffentlichkeit und Vergaenglichkeit
Monday, 21 October 2024
Zeugnis einer Gegenwart
Vorbei ist vorbei,- hin ist hin!
Ist man Teil einer Blase,- direkt oder indirekt, so lebt man in ihr, auch mit Problemen, aber: man ist dabei.
Die Oeffentlichkeit ist nicht wirklich die Oeffentlichkeit, sondern es ist die Blase, die schrill leuchtet und Aufmerksamkeit suggeriert. Wer denkt da an Vergaenglichkeit?
Diese setzt ein, wenn der Kreis der Mitmacher biologisch schmilzt, aber auch wenn der Kreis ein -ehemaliges- Hauptthema nicht mehr im Fokus hat,- die Umwelt sich veraendert hat!
Da helfen auch nicht materielle Zeugnisse in Form von Gebaeuden, sie sind -unmerklich- ihrer Funktion und ihres Inhaltes beraubt.
Die Zukunft? - Zukunft ist immer, was aber ist in der Gegenwart zu tun?
Inhalte fallen nicht vom Himmel. In einer Zeit der umfassenden Medienberieselung und dadurch fehlendem Nachdenken sieht es mau aus. Nicht wirklich Fassbares zu transferieren erfordert Disziplin und Ruhe, grosses Lamento ist wie ein Strohfeuer. Fuer die, die es entfachen, eine Form der Selbstdarstellung mit Eitelkeit, Raffgier und Habsucht.
Bewunderer koennen es nicht glauben,- und so vergeht die Zeit mit den Nachdenklichen,- hoffentlich nicht umsonst!
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posted by Norbert Pintsch @ October 21, 2024,
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Vor und nach den alten Aegyptern
Monday, 12 August 2024
Egal in welche Richtumg man auch sinnt, die Menschen beschaeftigten sich in ihrem Jetzt mit dem Davor und dem Danach.
Eher religioes konditioniert war es der Glauben, der half (und hilft) mit der Realitaet des Abtretens im Jetzt klar zu kommen und auf morgen zu hoffen.
Eher wissensmaessig orientiert war es die Schein-Kenntnis, die half (und hilft) mit der Realitaet des Abtretens im Jetzt klar zu kommen und auf morgen zu hoffen.
Die Glaubensmaessigen haben es mit der Wiedergeburt oder der Unsterblichkeit, die Wissensmaessigen haben es mit dem langen bis ewigen Leben zu tun.
Zweckmaessig war die Aufteilung in Koerper, Geist und Seele; dem Koerper wurde all das, was im vergangenen Leben das Leben bedeutete, in Graebern beigefuegt, man war materiell orientiert mit einem Zug zum Uebersinnlichen.
Die kopflastigen Materialisten haben es mit der Genmanipulation fuer das lange, endlose Leben,- zwischenzeitlich sorgt das Transformierte aus dem Analogen im Digitalen fuer das virtuelle Dasein im morgen.
Einige halten es fuer sich kurz und schmerzlos: Hin ist hin.
Zwischen diesen Moeglichkeiten gibt es diverse Variationen, bei allen aber bleibt es im Beweis stecken. Im Klartext heisst das: Man kann glauben oder wissen was man moechte und damit gluecklich werden.
Fuer Freidenker war das ohnehin nie ein Problem,- aber fuer ihre Mitmenschen!
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posted by Norbert Pintsch @ August 12, 2024,
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Komm + Inform
Tuesday, 16 July 2024
Der Mensch, ein soziales Wesen. Ohne Kontakt zu seinesgleichen ist er nur bedingt lebensfaehig.
Als freier Mensch wird er geboren; weder die Eltern, noch die Umwelt, noch die Gesellschaft und deren Kultur hat er sich ausgesucht.
Wie Pferdefohlen entwickelt er sich durch Nachmachen.
Frueh wird die Kopflastigkeit trainiert und behutsam von der Natur, der Praxis, zur Kultur, der Theorie ueberfuehrt.
Schnell wird der Wert des Natuerlichen zum Artifiziellen vollzogen,- es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Das soziale Umfeld bestimmt die Themen, die Orientierung an der Verwandtschaft, auch der Gesellschaftsschicht, bietet unmerkliche Begrenzung.
Oberflaechlichkeit und Konsum, mit wenigen Wurzeln in die Tiefe, bestimmen die Kommunikation und Information.
Wissen, mit seinen Ahnungen, Vermutungen und Auslegungen, bestimmt das Handeln und vernebelt, dass alles im Jetzt stattfndet, was Wahrheiten verwaessert.
Gespraeche, die Politik und Religion ausschliessen, machen keinen Sinn, denn immer spielt der Nutzen eine Rolle.
Daraus ergibt sich in freidenkerischen Runden die Tragik, die z.B. in der Gemeinschaft der Parsen zur Begrenzung fuehrt: Es fehlen die Nachwachsenden.
Wozu etwas Tun, was keinen praktischen Nutzen hat, nicht vermarktet werden kann und das Ansehen wachsen laesst?
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posted by Norbert Pintsch @ July 16, 2024,
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Nichts als eine geistige Uebung
Thursday, 16 May 2024
gesellschaftliche, oekonomische und politische
Verguenstigungen
Die alten Bauhuettler waren Praktiker, aus der praktischen Arbeit entwickelte sich ein Ritual,- fern von Dogmen und Theorien.
Kopflastige haben es da schwer. Mangelnde praktische Erfahrung fuehrt zu staendiger Theorieerweiterung und dem Verlust der Bodenhaftung. Die Bemuehungen, das Geistige in die Aussenwelt zu uebertragen,- es ist erkennbar, aber bleibt gestirg!
Das Oberflaechliche wird verinnerlicht und brav haelt man am Tun fest,- unmerklich und unbewusst hat sich die aus der Praxis der Bauhuettler entwickelte Theorie verselbststaendigt.
Aus Duldsamkeit, Uneigennuetzigkeit und Menschlichkeit wurde Toleranz, Altruismus und Humanitaet,- ohne den tiefen Sinn der Begriffe und die dafuer notwendige geistige Uebung zu begreifen.
Was bietet eine Zusammenkunft, der die geistigen Uebung entglitten ist? - Eine Form von Geselligkeit, wie es auch Sportvereine, politische Parteien, wirtschaftliche Vereinigungen bieten.
Aus Behaengnissen, um Logenaemter zu demonstrieren, werden in der Aussenwelt Schals mit den Enblemen des Lieblingsvereins, aus Vorbildern der Vergangenheit werden Idole des Marketings, aus inbruenstigen Gesaengen wird das Gegroele verlorener Bruederlichkeit.
Jedem das Seine. Wem es gefaellt ueberholte Rituale beizubehalten und dabei Satísfaction zu empfinden, der soll es, das ist das Gebot der Toleranz. Das aber auch beinhaltet anders Denkende auszuschliessen.
Am Ende steht die Einsicht, trotz wissenschaftlicher Neugier und Ueberheblichkeit, alles ist nichtig,- auch wenn es schwerfaellt das zu verinnerlichen!
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posted by Norbert Pintsch @ May 16, 2024,
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Ritual Jahreswechsel
Thursday, 2 May 2024
Rituale bestimmen unser Leben,- egal wo man sich befindet.
Rituale ergeben sich aus dem natuerlichen Umfeld, sie ergeben sich aus dem kuenstlichen Umfeld. Das kuenstliche Umfeld ist Resultat des Wandels durch die Industrie.
Rituale ergeben sich aus der Gleichzeitigkeit aus dem natuerlichen und kuenstlichen Umfeld. Aus allen Bereichen einer Kultur entstehen Rituale; solche in einer Gesellschaft und solche in der Failien. Individuelle Rituale bestimmer das einzelne Leben.
Staatliche Instititionen legen Feier- und Gedenktage fest,- ebenso agieren religioese Institutionen,- ebenso wirtschaftliche Einrichtungen. Die Farge nach dem jeweiligen Sinn zu stellen, sie ist unnuetz. Rituale muessen sein, denn sie bestimmen das Leben von Kleinst- bis zu Groesst-Gruppen.
Natuerliche Faktoren bestimmen Rituale wie Regenzeit und Trockenzeit,- Jahreszeiten in gemaesssigten Regionen ergeben Fruehling, Sommer, Herbst und Winter; gelegentlich schlecht nachvollziehbare Tage, z.B. der Valentinstag, sorgen fuer Konsumbestimmtes,- Gedenktage koennen im Laufe der Zeit ihren Sinn verlieren.
Alles ist kein Grund zur Klage, sondern sollte fuer Besonnenheit und Innehalten sorgen. Selbst wenn es zwischen Gruppen Streitigkeiten gibt, so sollte man sich mit der eigenen Meinung zurueck halten. Die meisten Hintergruende und mehr sind uns nicht bekannt und begrenzen unser Verstaendnis.
Zu verstehen und Toleranz zu ueben, ohne Ignoranz entstehen zu lassen, aber Distanz einzuhalten,- das ist eine tagesfuellende Beschaeftigung!
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posted by Norbert Pintsch @ May 02, 2024,
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